Öffnungszeiten: Sommerzeit täglich 9.00 Uhr – 18.00 Uhr | Winterzeit täglich 10.00 Uhr – 16.00 Uhr I Klostercafé: 10 bis 16 Uhr

Samstag, 08. März 2014 - 11:00 Uhr bis Montag, 12. Mai 2014 - 18:00 Uhr
Veranstalter: 
Kloster Chorin

Uhut dut - Orphischer Gesang - Malerei von Heidrun Rueda 

 

Majestätisch erheben sich zwei Schwäne, mächtig stürzt sich ein Habicht herab und wachsam schaut uns eine Eule direkt in unsere Augen. So unmittelbar kann uns zeitgenössische Malerei in den Bann ziehen. Heidrun Rueda schafft mit ihren akribischen Tierstudien die Balance zwischen altmeisterlicher Technik und modernem Bildverständnis. Ihre großformatigen Gemälde zeigt sie vom 08. März bis zum 12. Mai in der Galerie im Abthaus des Klosters Chorin. Dabei folgt sie einem Gedicht von Steffen Popp.

 

„Uhut dut“ ist hier der tierische Ausruf, der Lockruf und Wansignal in einem zu sein scheint. Die Malerin setzt sich nicht nur mit dem Naturstudium auseinander, sondern bezieht vor allem literarische Quellen mit ein. Ein Essay von John Berger „Warum sehen wir Tiere an ?" fragt nach dem Geheimnis und der Gleichheit und Ungleichheit des Tieres mit dem Menschen. Dieses Geheimnis, wird dem Menschen bewusst, wenn er den Blick eines Tieres auffängt.  Auch dem Betrachter der Gemälde, Zeichnungen und Druckstöcke in der Ausstellung wird dieses Geheimnis bewusst. Er wird es mit der Ausstellung nicht ergründen können, aber findet wunderbare Eindrücke in eine längst ausgestorben geglaubte Bildgattung der Tiermalerei.