Öffnungszeiten: Sommerzeit täglich 9.00 Uhr – 18.00 Uhr | Winterzeit täglich 10.00 Uhr – 16.00 Uhr I Klostercafé: 10 bis 18 Uhr

Kräuter- und Keramiktage im Kloster Chorin

Am Samstag, den 30. September und Sonntag, den 1. Oktober, jeweils von 9 bis 18 Uhr, finden in der gotischen Klosteranlage die Kräuter- und Keramiktage statt.

Die Besucher erwarten auf dem Markt ausgewählte handgefertigte Gebrauchs- und Kunstkeramik, eine große Auswahl an frischen und getrockneten Kräutern, (Heil-)Pflanzen, Honig, Marmelade und kulinarische Highlights aus der Bio-Kräuterküche.

Im neu sanierten ehemaligen Refektorium zeigen Keramiker zum Thema „Prunkkelch“, wie ein besonderes Trinkgefäß heute aussehen könnte. Eine Fachjury prämiert die beste keramische Arbeit, das Publikum kann gleichzeitig abstimmen. Jury- und Publikumspreis werden am 1.10. um 17:30 Uhr verliehen.

Ein Kräuterspaziergang, ein Vortrag über die heilende Wirkung der Kräuter, Führungen durch die Klosteranlage, Märchen und Theater für Kinder und Erwachsene und die Sonderausstellung flankieren die herbstlichen Markttage im Kloster Chorin.

Mit den Kräuter- und Keramiktagen erinnert das Kloster Chorin an den Werkstoff Ton, mit dem das ehemalige Zisterzienserkloster erbaut wurde und an die Heilwirkung der Kräuter, die die Mönche jahrhundertelang erforschten.


Programm


Samstag, 30. September 2017


11 und 13 Uhr: Öffentliche Führungen

täglich ab 12 Uhr: Kreativangebot für Kinder „Den bunten Steinen nach…“

Wir folgen mit den Kindern einer Spur aus bunten Steinen durch das Kloster. Die Steine geben Hinweise und Rätsel. Wer einen bemalten Stein findet und das Rätsel löst, kann ihn gegen einen kleinen Preis tauschen. Auf dem Markt werden von den Kindern Steine zum Mitnehmen, als Hinweisschild für den Garten oder den Kräutertopf, bemalt.

14.00 Uhr: Kräuterspaziergang rund um das Kloster

16.00 Uhr: A M B R A M Y R R H A

Das Berliner Duo AmbraMyrrha ist wieder zu Gast im Kloster Chorin. AnaRhukiz erzählt Zaubermärchen von der Zeit der goldenen Ernte und MyriamKammerlander spielt herbstliche Melodien auf der Böhmischen Wanderharfe.Vom Pflaumenbaum der Goldstücke trug- Märchen, Mythen & Gesänge"Geh nach Hause und warte den Herbst ab“, sprach die alte Zauberin, „dannwirst du die Münzen vom Baum schütteln können.“


Sonntag, 1. Oktober 2017


11 Uhr: „Die Kraft der Kräuter“

In Ihrem Vortrag vermittelt die Pharmazeutin und Kräuterexpertin Regine Eichhorn, wie Kräuter Krankheiten lindern und bei der Genesung unterstützen können.

11 und 13 Uhr: Öffentliche Führungen

14.00 Uhr: Kräuterspaziergang rund um das Kloster

täglich ab 12 Uhr: "Den bunten Steinen nach..."

Kreativangebot für Kinder. Wir folgen mit den Kindern täglich ab 12.00 Uhr einer Spur aus bunten Steinen durch das Kloster. Die Steine geben Hinweise und Rätsel. Wer einen bemalten Stein findet und das Rätsel löst, kann ihn gegen einen kleinen Preis tauschen. Auf dem Markt werden von den Kindern Steine zum Mitnehmen, als Hinweisschild für den Garten oder den Kräutertopf, bemalt.

15 Uhr: "Die Reise zum Mittelpunkt der Welt"

Eine Forschungsreise und eine rasante Reise der Phantasie mit dem „Erfreulichen Theater Erfurt“ in der Klosterkirche

Professor Lindenbroock und Arne Saggnusson, zwei seltsame Herren, begeben sich auf eine Forschungsreise, um weltberühmt zu werden. Allerdings ist es keine gewöhnliche Reise - es ist eine rasante Reise der Phantasie. Mit einem alten Bettgestell, einem Sonnenschirm und etlichen anderen Utensilien fliegen sie zum Mond, überleben eine Bruchlandung auf dem Mount Everest, sitzen mit siebzig singenden Chinesen in einer Seilbahn, stürzen mit einem Fahrstuhl in die von blinden Alligatoren wimmelnde Kanalisation von Singapur, treiben ohne Zähne „La Paloma“ pfeifend im Stillen Ozean, singen in den Tiefen des Mariannen-Grabens den „Knistertüten-Knippermann-Blues“, finden sich im Bauch eines riesigen Wales und gefangen im Inneren eines Vulkans ... – und fragen sich: „Kennen Sie Jules Vernes?“

ab 6 Jahren, Dauer 60 Minuten


Ausstellungen


„Drei Schwestern – Die Stülerkirchen in Brodowin, Oderberg und Hohensaaten“

Die Ausstellung im Infirmarium (9.9. bis 1.11.2017) beschäftigt sich mit dem Erbe Schinkels und den neogotischen Bauwerken, die sein Schüler und Nachfolger Friedrich August Stüler Mitte des 19. Jahrhundert im Oderbruch im Auftrag des Königs errichtete.

Der Baumeister und Schinkelschüler Friedrich August Stüler (1800 – 1865) war ein guter Kenner der Klosteranlage in Chorin. Hier fertigte er auf Anraten Schinkels Zeichnungen an und war als Nachfolger Schinkels ab Mitte des 19. Jahrhunderts auch für Restaurierungen und Reparaturen zuständig. Von 1852 bis 1860 entstanden unter anderem die drei neogotischen Kirchen, die eine enge Verwandtschaft mit der Architektur Chorin zeigen. Sie sind zudem ein Beleg für die intensive Chorin-Rezeption vor 165 Jahren und zugleich Zeuge eines lebendigen Umgangs mit dem historischen Erbe.

Dauerausstellung im Cellarium und Brauhaus

Im Cellarium werden der Bau des ehemaligen Zisterzienserklosters im 13. Jahrhundert und die mittelalterliche Klosterwirtschaft vermittelt. Im Brauhaus können die Besucher die nachreformatorische Nutzung und die Wiederentdeckung Chorins im 19. Jahrhundert durch den bekannten Baumeister und ersten preußischen Denkmalpfleger, Karl Friedrich Schinkel erleben.


Eintritt: Der Besuch des Marktes, der Veranstaltungen und Ausstellungen sind im Eintrittspreis für die Klosteranlage (6 Euro) enthalten.

Adresse: Kloster Chorin, Amt 11 a, 16230 Chorin, Telefon: 033366-70377

mit dem Auto: A11 bis Ausfahrt 10 oder 11 zur B 2 bis Kloster Chorin
mit der Bahn: von Berlin Hauptbahnhof nach Chorin, per Rad bzw. zu Fuß etwa 20 Minuten.


Beigefügt finden Sie die Pressemitteilung als Download und ein Foto der Kräuter- und Keramiktage zur kostenlosen Veröffentlichung. Foto: Ulrike Schuhose, Kloster Chorin

 

 

 


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Ulrike Schuhose 

Amt Chorin 11a
16230 Chorin
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Fax: 033366-70378
E-Mail: presse@kloster-chorin.org
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