Öffnungszeiten: Sommerzeit täglich 9.00 Uhr – 18.00 Uhr | Winterzeit täglich 10.00 Uhr – 16.00 Uhr

Kloster Chorin, Foto: Mirjam Manigel

Der Bund, das Land Brandenburg, die Ostdeutsche Sparkassenstiftung, die Sparkasse Barnim und der Landkreis Barnim ermöglichen die neue Dauerausstellung im Kloster Chorin. Im Rahmen des Programms „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Ostdeutschland“ ermöglichen der Bund und das Land Brandenburg mit insgesamt 366.488 Euro die Realisierung der neuen Dauerausstellung im Kloster Chorin. Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung unterstützt gemeinsam mit der Sparkasse Barnim die Realisierung mit 80.000 Euro. Des Weiteren sichern der Landkreis Barnim und die Gemeinde Chorin den Eigenanteil der Förderung.

In enger Zusammenarbeit mit der regionalen Sparkasse fördert, unterstützt und begleitet  die Ostdeutsche Sparkassenstiftung künstlerische und kulturelle Projekte in Museen oder der Denkmalpflege, in den Bereichen der Musik, der Literatur, der bildenden und darstellenden Kunst.

Anlässlich des 200. Jahrestags des Beginns der Denkmalpflege in Chorin eröffnet das Baudenkmal  im Frühjahr 2017 seine neue Dauerausstellung in den dafür sanierten historischen Räumen. Künftig können die Besucher die Baugeschichte des Backsteinklosters, die mittelalterliche Klosterwirtschaft, die nachreformatorische Nutzung und die Wiederentdeckung Chorins im 19. Jahrhundert durch den bekannten Baumeister und ersten preußischen Denkmalpfleger, Karl Friedrich Schinkel, erfahren. Als wichtiges Denkmal der norddeutschen Backsteingotik vereint das Kloster Chorin europäische Geschichte und mittelalterliche Architektur- und Denkmalgeschichte. Das Konzept der neuen Dauerausstellung wurde in Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege und dem Archäologischen Landesmuseum sowie dem Museumsverband des Landes Brandenburg erstellt.

Erste Bauforschungen, archäologische Ausgrabungen und Restaurierungsarbeiten fanden in Chorin bereits in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts statt. Im Jahr 1817 schilderte Karl Friedrich Schinkel erstmals den Wert der gesamten Klosteranlage und machte Vorschläge zur Erhaltung der bis dahin überwiegend für die Landwirtschaft genutzten mittelalterlichen Klostergebäude. Die Bemühungen um den Erhalt der gotischen Klosteranlage und der Wahrnehmung als Denkmal haben vor genau 200 Jahren begonnen. Der Baumeister empfahl das ehemalige Kloster unter anderen kommenden Architektengenerationen als Studienobjekt.

Das Zisterzienserkloster in Chorin, das ab 1273 errichtet wurde, war als repräsentatives Hauskloster und Grablege der askanischen Markgrafen von Brandenburg konzipiert. Dieser Stiftungszweck war für die imposante Größe der Anlage, die ausgeprägten Ziergiebel mit dem detailreichen Bauschmuck und die verhältnismäßig kurze Bauzeit verantwortlich. Die Choriner Bauhütte, die Klosterwirtschaft und die Stiftungen der Askanier sind wesentliche Themen der neuen Dauerausstellung. Auch die Zeit nach der Reformation und der anschließenden Säkularisierung 1542 in der das ehemalige Kloster unter anderem als landesherrliche Domäne diente, werden neben Schinkels Engagement und der Geschichte der Denkmalpflege in den vergangenen 200 Jahren gesichert.

Das ehemalige Zisterzienserkloster Chorin ist Eigentum des Landes Brandenburg. Die Gemeinde Chorin betreibt und verwaltet das Ensemble als Eigenbetrieb Kloster Chorin mit einem ganzjährigen Betrieb, Konzerten, Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, Märkten und zahlreichen museumspädagogischen Angeboten.

Weitere Informationen: Ulrike Schuhose I Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kloster Chorin I Amt 11 a I 16230 Chorin I Telefon: 033366-70377 I www. kloster-chorin.org

Chorin, 9. Juni 2016

 

 


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Ulrike Schuhose 

Amt Chorin 11a
16230 Chorin
Telefon: 033366-70377
Fax: 033366-70378
E-Mail: presse@kloster-chorin.org
Website:www.kloster-chorin.org
www.facebook.com/chorin.kloster